loading...
CLOSE



Vitalpilze – Beschreibung – Inhaltsstoffe

 

AGARICUS BLAZEI MURRILL

ABM, Sonnenpilz, Mandelpilz, Pilz des Gottes, Himematsutake

Der Agaricus blazei Murrill ist in Südamerika ein sehr beliebter Speisepilz. Sein fein-nussiges Aroma bereichert den Speiseplan und seine wertvollen Inhaltsstoffe tragen zum persönlichen Wohlbefinden bei. Seit der Entdeckung in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wird er wissenschaftlich erforscht.

Herkunft und Nutzung des Agaricus Blazei Murrill

Der Agaricus Pilz ist der „Brasilianer“ unter den Vitalpilzen. Sein Zuhause ist der brasilianische Regenwald, wo er von jeher als schmackhafter Speisepilz geschätzt wird. Dort wurde er wild gesammelt, und später auch auf Feldern angebaut.
Den Namenszusatz „Murrill“ verdankt er William Alphons Murrill. 1947 beschrieb dieser den Pilz erstmals. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass er genetisch dem bereits Ende des 19. Jahrhunderts beschriebenen Agaricus subrufescens entspricht. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts erfreut er sich auch bei uns wachsender Beliebtheit und seit den 1980er Jahren wird der Mandelpilz wissenschaftlich erforscht. In den Archiven ist er in unterschiedlichen Schreibweisen zu finden: Agaricus blazei, Agaricus blazei Murill, Agaricus blazei Murrill oder Agaricus blazei muril. Dahinter verbirgt sich immer der gleiche Pilz, der über lange Jahre auch als Agaricus brasiliensis bekannt war.
.
Seine Zugehörigkeit zur Familie des Champignons zeigt durch seine Kappenform und auch die Vorliebe für die Zucht auf Substrat.

Seine späte Entdeckung und Erforschung macht ihn zum jüngsten Mitglied der Vitallpilzprodukte.

Inhaltsstoffe des Agaricus Blazei Murrill

Die Familie des Agaricus ist reich an Mitgliedern. Der Agaricus Bisporus ist der einheimische Champignon, einer der beliebtesten  Speisepilze weltweit. Der Agaricus muscarius findet in der Homöopathie als Mittel in verschiedenen Potenzen z.B. Agaricus d12 oder Agaricus d6 seine Verwendung.

Der Agaricus blazei Murrill ist besonders reich an pilztypischen Beta Glucanen – einer speziellen Form der Polysaccharide. Diese sind im Agaricus Extrakt auf besonders reichhaltige Art vertreten. Aber auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente machen diesen Pilz so wertvoll. Hier ist das Ergosterin, eine Vitamin-D-Vorstufe, erwähnenswert.

AURICULARIA

Judasohr, Chinesische Morchel, Holunderpilz,

Mu Err

Der Auricularia wächst ganzjährig am liebsten auf Holunderbüschen, ist aber auch auf anderem Laubholz zu finden. Als Chinesiche Morchel ist er ein unverzichtbarer Bestandteil in vielen Rezepten und wird wegen des hohen Bedarfs bereits seit über 1500 Jahren in China gezüchtet. Nicht nur in frischer Form, auch getrocknet ist er mittlerweile überall zu erwerben und als Ergänzung zur täglichen Ernährung in Form von Auricularia Extrakt oder Pulver weit verbreitet.

Herkunft und Nutzung des Auricularia

Der Auricularia verdankt seinen deutschen Namen „Judasohr“ einer Legende, die sich um den Mann dreht, der der Bibel nach Jesus verraten haben soll. Danach soll sich Judas an einem Holunderbaum erhängt haben, an dessen Stamm Pilze wuchsen, die die Form von Ohrmuscheln aufwiesen. Der Wahrheitsgehalt dieser Legende ist schwer nachzuprüfen – der Wert des Holunderschwamms als Speisepilz jedoch ist belegbar. Bereits seit 1500 Jahren wird er in China angebaut, um den hohen Verbrauch zu ermöglichen.

Doch auch auf anderen Kontinenten ist er bekannt: im 18. Jahrhundert wurde er in Neuseeland angebaut, getrocknet und nach China verschickt. 1960 entdeckte man, dass dieser Pilz mit dem nahezu neutralen Aroma sich hervorragend auf Sägespänen züchten lässt und wird seither in großem Stil weltweit angebaut.

Gleichzeitig zu seiner Nutzung als Nahrungsmittel erkannte man den Wert, den die Inhaltsstoffe haben. Im „Kreuderbuch“ von Adam Lonitzer (1528 – 1586) findet man ihn ebenso wie in alten asiatischen Handschriften.

Inhaltsstoffe des Auricularia

Ein hoher Anteil von Magnesium und Kalium zusammen mit Spurenelemten und Vitaminen haben ihm seine Rolle als Nahrungsergänzungsmittel ermöglicht. Nicht unerwähnt sollte auch der Reichtum an pilztypischen Polysacchariden – den Beta-Glucanen – bleiben. Besonders im Vordergrund steht ein spezifisches Auricularia Bio-Polymer, das zusammen mit bestimmten Lektinen immer wieder wissenschaftlich untersucht wird.

CHAGA

Inonotus obliquus, Fungus betulinus,

Schiefer Schillerporling

Um den Chaga ranken sich viele Geschichten: So soll einer Sage nach der Großfürst von Kiew im 11./12. Jahrhundert regelmäßig einen Sud aus Chaga Pilz getrunken haben. Später wurde der Einsatz des Chaga von den Einwohnern Sibiriens gut dokumentiert. In der heutigen Zeit ist der Chaga auf vielen Kontinenten bekannt und wird auch gerne in Rahmen der mykotherapeutischen Ernährungsberatung angewendet.
Herkunft und Nutzung des Chaga

Der Chaga Pilz ist ein echter Sumpfbewohner. Er liebt die Laubbäume der Waldgebiete von Russland, Polen und Skandinavien wie auch in Kanada oder Japan. Aber auch in anderen Ländern kann er vorkommen. Er ist ein Parasit und besiedelt gerne verschiedene Laubbäume. In den Ländern, in denen der Chaga genutzt wird, sammelt die einheimische Bevölkerung lediglich den auf Birken wachsenden Schiefer Schillerporling.
Der Chaga sieht aus wie eine verbrannte Stelle am Baumstamm. Wenn man die schwarze oder dunkelbraune Rinde aufbricht, kommt das braune, holzartige Innenleben zum Vorschein.
Traditionell wird der Pilz dann noch getrocknet und gebrochen bzw. geschrotet. Durch die grobe Struktur kommt es beim Zerkleinern zu sehr unterschiedlich großen Stücken. Von würfelgroßen Brocken bis zum Pulver findet sich dann alles im Mörser. Danach muss man diese Stücke nur noch mit Wasser aufgießen und ziehen lassen. Diesen kräftig herb schmeckenden Tee kann man mehrmals am Tag trinken.
Inhaltsstoffe des Chaga

Die Stärke des Chaga liegt in der Kombination von unterschiedlichen Inhaltsstoffen. Vor allem verschiedene Polyphenole und Polysaccharide gelten als wertvolle Antioxidanzien und begründen seinen guten Ruf.
Ein weiterer nennenswerter Vitalstoff ist das Betulin, das im Inonotus obliquus nachgewiesen wurde. Vermutlich wird es aus seinem Wirtsbaum, der Birke, synthetisiert und über die lange Wachstumszeit des Chaga angesammelt. Als Betulinsäure ist es immer wieder Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.
Zuletzt seien noch Gerbstoffe, Flavonoide und Mineralstoffe genannt. Vor allem Kalium, Natrium und Magnesium lasssen sich in diesem Vitalpilz nachweisen.

CHAMPIGNON

Agaricus bisporus, Portobello, Mo Gu, Agaricus hortensis

Der Champignon führt die Liste der beliebtestens Speisepilze seit Jahren unangefochten an. Der Sonnenkönig, Ludwig der XIV. von Frankreich, ließ Mitte des 17. Jahrhunderts Feld- und Wiesenchampignons unter dem Namen Champignon de Paris in dunklen Gewölben und Kellern kultivieren. Mittlerweile ist der Champignon dank seines Reichtums an Vitaminen und Mineralstoffen ein wertvoller Bestandteil der täglichen Ernährung.

Diese Vitamine und Mineralstoffe sind ebenso wie alle anderen Vitalstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln als Pulver und Extrakt enthalten.

Herkunft und Nutzung des Champignon

Die Gattung „Champignon“ ist auf allen Kontinenten zu finden und weist Schätzungen zufolge ca. 200 Arten auf. Er ist reich an Vitaminen sowie Aminosäuren, Mineralien und Spurenelementen und somit nicht nur ein sehr gesunder, sondern auch schmackhafter Bestandteil von leckeren Rezepten. Seine Besonderheit: er ist auch roh sehr gut zum Verzehr geeignet.

Daneben beginnt er gerade, sich seinen Platz als Nahrungsergänzungsmittel zu erobern. Wie alle Pilze ist er sehr wasserhaltig. Somit müsste man beständig große Mengen verzehren, um die wertvollen Inhaltsstoffe in höherer Konzentration zu sich zu nehmen. Aus diesem Grund wird er immer öfter als Pulver, Extrakt oder Mischung der beiden Formen angeboten. Im Extrakt ist vor allem der hohe Anteil an Polysacchariden erwähnenswert.

Inhaltsstoffe des Champignon

Dieser Vitalpilz ist reich an CLAs, Lektinen und Polysacchariden. Die Inhaltsstoffe stehen immer wieder im Mittelpunkt von wissenschaftlichen Studien.

Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Zink und Eisen enthält er in erwähnenswerten Mengen, während er arm an Natrium und Purinen ist und sich deshalb auch für Patienten mit Gicht, Diabestes Bluthochdruck eignet.

Sowohl die fettlöslichen Vitamine E, D und K gehören zu seinem Vitalstoffspektrum als auch B, C, Niacin und Biotin. Es lohnt sich also immer, diese leckeren Köstlichkeiten in den täglichen Speiseplan einzubauen.

COPRINUS

Schopftintling, Spargelpilz

In Europa ist der Coprinus sehr weit verbreitet. Er gedeiht sehr gut auf Wiesen und Äckern und lässt sich wegen seiner anspruchslosen Art leicht kultivieren. Seinen deutschen Namen „Schopftintling“ hat er seiner Besonderheit zu verdanken: nach der Reifephase löst sich sein Hut in schwarze Tinte auf. Diese wurde früher auch zum Schreiben benutzt. Als Speisepilz macht er sich durch seinen feinen, spargelähnlichen Geschmack und die ausgewogene Kombination seiner Inhaltsstoffe sehr beliebt.

Herkunft und Nutzung des Coprinus

Der Coprinus Pilz hat seine Heimat in Europa. Hier wächst er wild auf Wiesen, Äckern und an Feldrainen. Da der Pilz nicht gelagert werden kann, wird er nicht kommerziell angebaut. Seit einigen Jahren erfreut sich die zu Zucht zu Hause immer größerer Beliebtheit. Hier kann der Schopftintling im Haus oder Garten auf Kultursubstrat gezogen werden. Im Garten zeigt eine gute Vorbereitung des Bodens bei der Ernte des Coprinus Wirkung. Je hochwertiger der Boden ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass mehrere Erntewellen, evtl. sogar im Folgejahr möglich sind.

Der Coprinus ist nicht lagerfähig. Sogar bei der Ernte eines sehr jungen Pilzes ist die Gefahr groß, dass er sich durch die Autolyse selbst zersetzt und so nur ein klebriger schwarzer Fleck statt des schmackhaften Hutes übrig bleibt. Dieser schwarze Tintenfleck gab dem Schopftintling auch seinen Namen. Denn diese Flüssigkeit wurde früher tatsächlich zum Schreiben genutzt.

Inhaltsstoffe des Coprinus

Der Coprinus enthält einen hohen Anteil an Eiweiß: alle für den Körper des Menschen essenziellen Aminosäuren sind im Spargelpilz enthalten. Neben Eisen, Magnesium und Kalzium enthält er einen hohen Anteil an Kalium und wenig Natrium. Gleichzeitig findet man bei ihm Vitamin C. Dies ist bei Pilzen eher selten der Fall. Zusammen mit den B-Vitaminen Niacin, Thiamin und Riboflavin liefert dieser Pilz einen wertvollen Beitrag zur täglichen Ernährung.

 

CORDYCEPS

Chinesischer Raupenpilz, Tibetischer Raupenkeulenpilz

Entdeckt wurde dieser Pilz von tibetischen Yakhirten, die eine ungewöhnliche Vitalität ihrer Tiere feststellten, wenn sie auf Wiesen weideten, auf denen diese Pilze wuchsen. Was für die Rinder gilt, sollte doch auch auf den menschlichen Organismus übertragbar sein. So begannen die Hirten, diese Pilze auch für den eigenen Verzehr zu entdecken. Auch heute noch sammeln die Bewohner des Hochlandes Fruchtkörper des Raupenpilzes im Himalaya.

Herkunft und Nutzung des Cordyceps

Die Heimat des Cordyceps ist das Hochland Tibets zwischen 3000 und 5000 m. Allerdings ist er auch in anderen hochgelegenen Wiesen und Weiden des Himalaya zu finden. In diesen Gegenden ist die Suche nach dem seltenen Pilz mit der unscheinbaren Form oft die einzige Einnahmequelle.

Der Raupenpilz hat diesen Namen von seiner ungewöhnlichen Lebensweise: er befällt im Herbst eine bestimmte Raupenart und nutzt das Tierchen als Nahrung. Im Frühjahr treibt er braune Fruchtkörper aus, die dann von Sammlern geerntet werden. Da die Suche sehr mühsam ist und die Nachfrage auf dem Markt die angebotene Menge weit übersteigt, ist der Cordyceps ein sehr wertvolles Gut: ein Kilo dieser Fruchtkörper aus Wildsammlung kostet bis zu 28.000 Euro auf dem freien Markt.

Um die wohltuenden Eigenschaften des Cordyceps allen Kunden zu einem vernünftigen Preis zur Verfügung stellen zu können, wurde eine Zuchtform entwickelt, die diesen Pilz in größeren Mengen hervorbringt.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Produkte aus gezüchteten Pilzen die gleichen Inhaltsstoffe enthalten, wie die aus Wildsammlung.

Inhaltsstoffe des Cordyceps

Der Cordyceps enthält neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen einige besondere Aminosäuren: Cordycipin, Ergosterol und L-Tryptophan. Wissenschaftliche Forschungen beschäftigen sich immer wieder mit ihren positiven Eigenschaften. Auch die pilztypischen Polysaccharide, genannt Beta Glucane erregen immer wieder die Aufmerksamkeit der Forscher und man darf gespannt sein, welche Erkenntnisse hier in den nächsten Jahren gewonnen werden können.

CORIOLUS

Schmetterlingstramete, Kawaratake, Turkey Tail

Bei einem Spaziergang durch den Wald oder entlang eines Holzzaunes können wir diesen wunderschönen Pilz immer wieder finden. Sein außergewöhnliches Äußeres sticht sofort ins Auge und lässt uns auf Grund der ungewöhnlichen Gestalt aufmerksam werden.

Der äußerst anpassungsfähige Coriolus Pilz wächst auf der ganzen Welt. Er ist ein echter Saprobiont und leistet in der Natur einen wertvollen Dienst: Er zersetzt abgestorbenes Holz und hilft so, die Nährstoffe in den natürlichen Kreislauf zu integrieren. Man findet ihn in unseren Wäldern auf den Stämmen toter Laubbäume, selten auch auf Nadelholz.

Die Nutzung dieses Pilzes fokussiert sich auf die Nahrungsergänzung. Wertvolle Inhaltsstoffe lassen ihn in dieser Form immer wichtiger werden.

Herkunft und Nutzung des Coriolus

Der Coriolus ist auf der ganzen Welt zu Hause. Seine außergewöhnliche Optik hat ihn zu einem beliebten Dekorationsobjekt gemacht. Er ist sowohl allein als auch zusammen mit anderen Materialien in einem Gesteck ein toller Blickfang. In Asien ist die Verwendung der Schmetterlingstramete seit Jahrhunderten dokumentiert. Vor allem die ernährungsphysiologischen Stärke, ihr hoher Gehalt an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen, macht sie zu einem beliebten Mittel der Nahrungsergänzung. Hinzu kommen noch einige spezielle Polysaccharide, z.B. PSK und PSP, die in verschiedenen Studien näher untersucht wurden.

Inhaltsstoffe des Coriolus

Der Coriolus enthält neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen einige besondere proteingebundene Polysaccharide: Polysaccharidpeptid (PSP) und Polysaccharid-K (PSK). Diese sind immer wieder Gegenstand von wissenschaftlichen Studien, die deren Einfluss auf das Immunsystem untersuchen. PSK ist unter dem Namen Krestin in Asien bekannt und ein fester Bestandteil der traditionellen Volksheilkunde

ENOKI

Flammulina  velutipes, Enokitake, Samtfußrübling, Winterpilz

Seinen Namen „Winterpilz“ verdankt der Enoki der Gewohnheit, in der kühlen Jahreszeit zu wachsen. Vor allem in Japan, und in ganz Asien ist er ein sehr beliebter Speisepilz. Sein Lebensraum ist die Nordhalbkugel aber er ist auch in Australien zu finden. Sein Wert als Vitalpilz nimmt in den letzten Jahren mehr und mehr zu.
Herkunft und Nutzung des Enoki

Der Samtfußrübling wächst überwiegend auf abgestorbenen Ästen, Baumstämmen und Stümpfen von Laubbäumen. Er bildet lange, dünne Stile und 2-10 cm breite Hüte aus. Sein bevorzugter Lebensraum ist der kühle Norden aber auch auf dem australischen Kontinent ist er zu finden. Seine große Beliebtheit als Speisepilz hat ihn schon sehr früh interessant als Zuchtpilz gemacht. Bereits im 9. Jahrhundert – zur Zeit der Tang Dynastie – ist sein Anbau dokumentiert.
Eine besondere Ehre wurde ihm im Jahr 1993 zu Teil: Im Rahmen der Spacelab-Mission D2 wurde der Einfluss der Schwerkraft auf das Wachstum des Enoki untersucht. Möglich war das, weil er relativ einfach zu kultivieren ist.
Inhaltsstoffe des Enoki

Der Enoki enthält einen hohen Anteil pilztypischer Polysaccharide. Charakteristisch für ihn sind auch Flammin und Velin, zwei Eiweißverbindungen, die auch in wissenschaftlichen Studien immer wieder untersucht werden.
Daneben enthält er B-Vitamine und einen kleinen Anteil von Vitamin C.
HERICIUM

Igelstachelbart, Affenkopfpilz, Pom-Pom, Yamabushitake

Sein äußeres Erscheinungsbild ist ungewöhnlich: weiß bis cremefarben, manchmal auch rosarot, ist sein runder Fruchtkörper von kleinen „Stacheln“ bedeckt. Wer ihn einmal gesehen hat, vergisst diesen seltsamen Vertreter der Vitalpilze nicht mehr. Der Igelstachelbart ist ein beliebter Speisepilz. Ob frisch vom Markt oder getrocknet auf Vorrat: er bereichert jedes Gericht durch sein feines Aroma, das an Meeresfrüchte mit leichter Zitronennote erinnert. Neben seinen kulinarischen Eigenschaften ist auch seine Kombination aus unterschiedlichen Vitalstoffen ein wichtiger Beitrag zur täglichen Ernährung. Deshalb wird er bereits seit über 70 Jahren in Asien angebaut.

Herkunft und Nutzung des Hericium

Der Igelstachelbart ist in der freien Natur nur selten zu finden, obwohl seine Heimat Nordeuropa und –amerika sowie Ostasien ist. Er wächst an den Wunden schwacher oder abgestorbener Laubbäume und bevorzugt Eichen und Buchen, manchmal auch Obstbäume. Dank einer erfolgreichen Kultivierung ist er ein weit verbreiteter Speisepilz und gilt vor allem in der asiatischen Küche als Delikatesse.

Aber auch als Nahrungsergänzungsmittel ist er in Asien seit langem bekannt. Dies ist vor allem den enthaltenen wertvollen Biovitalstoffen zu verdanken, die sich wohltuend auf den Körper auswirken.

Inhaltsstoffe des Hericium

Der Wert seiner Inhaltsstoffe ist sehr weit erforscht. Vor allem das Vorhandensein der acht essenziellen Aminosäuren ist belegt. Aber auch der hohe Kaliumgehalt bei gleichzeitig sehr niedrigen Natriumwerten macht ihn zu einem wichtigen Mitglied der Vitalpilzfamilie. Desweiteren sind Zink, Eisen und Selen sowie Polysaccharide in nennenswerten Mengen vorhanden.

Phytosterine, Ergosterin und diverse Erinacine konnten in aktuellen Studien auch nachgewiesen werden.

 

MAITAKE

Grifola frondosa, Klapperschwamm, Tanzender Pilz, Kumotake

Die Geschichten, die sich um den Maitake Pilz ranken, sind vielfältig: Sammler die bei Erfolg wahre Freudentänze aufführen oder mit einer Holzklapper eben diesen Erfolg vermeldeten, der Pilz als Sinnbild für einen energiereichen Wasserfall oder ein Feuerwerk. Doch der Sinn dieser Geschichten ist klar: der Grifola frondosa ist ein Pilz, der für Energie in welcher Form auch immer steht. Traditionell ist er in Asien beheimatet und dort als aromatischer Speisepilz hoch geschätzt, aber er wird auch getrocknet als Nahrungsergänzungsmittel seit Generationen eingesetzt.

Herkunft und Nutzung des Maitake

Der „Klapperschwamm“ ist ein Speisepilz, dessen zartes Aroma vor allem in den jungen Fruchtkörpern zur Geltung kommt. Man kann ihn sehr gut im Wok braten. So zubereitet schmeckt er solo oder zusammen mit Gemüse und Fisch ganz hervorragend. Dies macht ihn auch bei uns zu einem beliebten Speisepilz, der getrocknet und auch immer öfter frisch zu bekommen ist.

Aber nicht nur das besondere Aroma, sondern auch sein Gehalt an Nährstoffen bereichert die tägliche Ernährung. Schnell zubereitet und kalorienarm eignet er sich vor allem auch für Berufstätige, die sich nach einem Arbeitstag eine vollwertige Mahlzeit zubereiten wollen.

Wer diese Zeit nicht hat – oder sie sich auch nicht immer nehmen will – kann den „Tanzenden Pilz“ auch in Kapselform, als Maitake Pulver oder Maitake Extrakt zu sich nehmen. In Asien ist er als Nahrungsergänzungsmittel seit Jahrhunderten bekannt und wird zur Unterstützung des persönlichen Wohlbefindens eingesetzt. Besonders gern verwendet man ihn zur Unterstützung eines normalen Stoffwechsels.

Inhaltsstoffe des Maitake

Die spezielle Kombination der lebenswichtigen Inhaltsstoffe zeichnet diesen Vitalpilz aus: er ist reich an Ergosterin (Vitamin D Vorstufe), Riboflavin, Niacin, Thiamin, Biotin und Folsäure. Daneben enthält er einen hohen Anteil an Mineralstoffen wie Eisen, Zink, Kalium und Magnesium. Das Besondere sind jedoch die pilztypischen Beta Glucane – eine spezielle Form der Polysaccharide. Bekanntestes Maitake Polysaccharid ist das Grifolan. Dieses wird in extrahierter Form in Japan und den USA zur begleitenden Krebstherapie eingesetzt. Verschiedene Studien untersuchen und belegen die Maitake Wirkung

PLEUROTUS

Austernpilz, Pleurotus ostreatus, Austernseitling, Ping Gu, Kalbfleischpilz

Der Pilz Pleurotus ist noch vor dem Champignon der weltweit beliebteste Speisepilz. Wer kennt nicht den Klassiker „Gebratener Austernpilz auf Salat mit einem Hauch Pesto“. Doch es gibt noch viele weitere Zubereitungsvarianten. Auf jedem Markt findet man den Austernpilz frisch im Angebot, und auch getrocknet eignet er sich hervorragend zu Zubereitung. Ein kleiner Hinweis: der Pleurotus lässt sich hervorragend selber züchten.

Neben den hervorragenden kulinarischen Eigenschaften hat der Pilz Pleurotus auch viele wertvolle Inhaltsstoffe anzubieten. Deshalb ist er auch ein bewährtes Nahrungsergänzungsmittel.

 

Herkunft und Nutzung des Pleurotus

Der Pleurotus wächst nahezu überall und ist auch deshalb der wichtigste Speisepilz. Er schmeckt aber nicht nur lecker, sondern punktet auch mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Eiweiß und Ballaststoffen. Als Lieferant von wichtigen Antioxidanzien leistet er einen wichtigen Beitrag für Ihr persönliches Wohbefinden.

Deshalb ist er auch als Pulver oder Extrakt eine wertvolle Ergänzung zur täglichen Ernährung.

Inhaltsstoffe des Pleurotus

Er gehört zu den Vitalpilzen, die reich an Vitaminen sind. Vor allem die B-Vitamine, sowie C und D sind in nennenswerten Mengen vorhanden. Die B-Vitamine sind wesentlich für den Energiestoffwechsel, während Vitamin D zur Knochengesundheit beträgt.

Außerdem liefert der Austernpilz alle für den menschlichen Körper lebensnotwendigen essenziellen Aminosäuren. Was der Körper nicht selbst herstellen kann, muss über die Nahrung oder hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Und hier stellt der Pleurotus eine sehr wohlschmeckende Quelle dar

POLYPORUS

Polyporus umbellatus, Eichase, Grifola umbellata, Zhu Ling

Der Polyporus ist ein ausgezeichneter Speisepilz und erfreut sich auch bei uns immer größerer Beliebtheit. Pilzfreunde gehen gerne auch gezielt auf die Suche nach ihm.

Eine Besonderheit dieses Vitalpilzes ist, dass seine Nutzung bereits seit langem dokumentiert ist. Aufzeichnungen aus dem alten China, die vor fast 2000 Jahren gemacht wurden, beschreiben den erfolgreichen Einsatz. Die Tradition hat sich seit dieser Zeit erhalten und so gehört er zu den meist verehrten Pilzen in Asien.

Herkunft und Nutzung des Polyporus

Der Polyporus, auch Eichhase, hat seinen deutschen Namen nicht von ungefähr: wer ihn finden möchte, sucht am besten im Sommer und Herbst unter Eichen und Buchen. Die auffälligen, in dichten Büscheln stehenden Fruchtkörper, geben dem Pilz sein ungewöhnliches Aussehen. Er kann bis zu 20 kg schwer werden.

Auch wenn er kein bekannter Speisepilz ist, schätzen viele Köche sein feines Aroma und bereiten ihn gerne für ihre Gäste zu. Gebraten solo auf Salat oder als aromatische Beigabe in Saucen oder Suppen ist er eine wunderbare Ergänzung des täglichen Speiseplanes.

Neben diesen kulinarischen Stärken ist der Polyporus reich an verschiedenen Inhaltsstoffen. Sie sind vor allem im Sklerotium konzentriert. Deshalb wird bei der Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln auf Basis dieses Pilzes gerne auf die Ruheform zurückgegriffen.

Inhaltsstoffe des Polyporus

Im Polyporus umbellatus kommen die Mineralien Kalzium, Kalium und Eisen ebenso in nennenswerten Mengen vor, wie verschiedene B-Vitamine und Ergosterin – eine Vitamin-D-Vorstufe. Auch ist er reich an verschiedenen Polysacchariden – allen voran die pilzspezifischen Beta-Glucane finden sich im Polyporus wieder.

Der Eichhase steht immer wieder im Focus von wissenschaftlichen Studien

REISHI

Ganoderma lucidum, Ling Zhi, Glänzender Lackporling

Die Verehrung dieses Pilzes hat im asiatischen Raum eine lange Tradition und findet in der Übersetzung „Pilz der Unsterblichkeit“ oder „Pilz des langen Lebens“ einen sehr bildhaften Ausdruck. Doch nicht nur in Asien kennt man diesen Pilz, auch im europäischen Raum erfährt dieser sehr eigen aussehende Vitalpilz seit Jahrzehnten Beachtung.

Herkunft und Nutzung des Reishi

In rohem Zustand ist der Reishi ähnlich wie Kartoffeln oder Reis nicht zum Verzehr geeignet: zäh und ledrig mit stark bitterem Akzent empfiehlt er sich nicht für eine Mahlzeit. Deshalb fokussieren sich die dokumentierten Erfahrungen vor allem auf seine Verwendung als Heißwasserextrakt in Form von Tee, aber auch als Reishi Pulver- bzw. Reishi Extraktkapsel.

Sein deutscher Name „Glänzender Lackporling“ spiegelt die Optik des Pilzes wider. Verschiedene Vertreter der Porlingsarten sind auch in der europäischen Geschichte zu finden: Ötzi trug einen Birkenporling bei sich und auch Hildegard von Bingen erwähnt die vitalisierende Wirkung des Reishi Pilzes.

Der Reishi ist auf der ganzen Welt zu Hause. Als typischer Baumpilz wächst er wild bevorzugt an Laubbäumen. Die Zucht erfolgt meist auf Holzstämmen oder gepresstem Sägemehl. Er ist ein typischer Vertreter der Saprobionten. Das heißt, er zersetzt das organische Material auf dem er wächst und nimmt Teile davon auf. Dies ist unter anderem auch der Grund, warum Pilze und auch die daraus gewonnenen Produkte wie Pulver oder Extrakte in der Farbe changieren – sie hängt davon ab, wie die Farbe des Anzuchtmaterials ist.

Inhaltsstoffe des Reishi

Dieser Vitalpilz ist reich an Polysacchariden. Insbesondere die pilztypischen Beta Glucane – eine spezielle Form der Polysaccharide – machen ihn zu dem wertvollen Reishi Nahrungsergänzungsmittel.

Daneben empfiehlt sich der Reishi durch seinen Reichtum an Triterpenen, die unter anderem auch für den intensiven bitteren Geschmack verantwortlich zeichnen.

Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium, Zink und Eisen runden zusammen mit verschiedenen Vitaminen das Vitalstoffpaket ab.

SHIITAKE

Lentinula edodes, Shii-Take, Hua Gu, Pasaniapilz

Kenner lieben den Shiitake Pilz wegen seines besonderen Aromas und der – für einen Speisepilz – überraschend festen Textur. Sein Geschmack hat sogar einen eigenen Namen:  umami. Seit einigen Jahren ist er als der fünfte Geschmack bekannt, den man neben süss, sauer, salzig und bitter auf der Zunge wahrnehmen kann. Er ist nach dem Champignon der meistangebaute Speisepilz.
Sein Ursprung liegt in den Wäldern Chinas und Japans, wo er auch heute noch wild vorkommt. In Asien wird der Shiitake zur Unterstützung der Gesundheit als sog. „medizinische Speise“ zubereitet. So ergänzt er auf wertvolle Weise den täglichen Speiseplan.

Herkunft und Nutzung des Shiitake

Der Shiitake wächst in den Laubwäldern von Japan, China und Vietnam – vorwiegend auf abgestorbenen Baumstämmen. Die wilden Vorkommen dienen allerdings nicht der Versorgung der Märkte mit frischen Pilzen. Diese stammen überwiegend aus kommerzieller Zucht. Auch für die Verarbeitung als getrockneter Pilz, Würzmittel oder Nahrungsergänzungsmittel wird der Shiitake auf Farmen gezüchtet.
Lentinula edodes – so lautet der wissenschaftliche Name – wird seit Jahrtausenden in Asien als Nahrungsmittel, aber auch als stärkendes Elixir genutzt. Besonders Feinschmecker schätzen sein Aroma und die – im Vergleich zum Champignon – etwas festere Textur.
Seine Verwendung ist in der traditionellen Naturheilkunde dokumentiert. In einem Buch aus der Ming Dynastie wird seine Einsatz „… zur Bewahrung der Gesundheit..“ ausdrücklich empfohlen.

Inhaltsstoffe des Shiitake

Der Shiitake enthält alle essenziellen Aminosäuren, was ihn besonders für Vegetarier interessant macht. Ebenso reich ist er an Mineralstoffen wie Eisen, Kalium, Kalzium und Zink und Vitaminen. Vor allem die Vertreter der B-Gruppe sind ebenso wie das Vitamin D und sein Provitamin vertreten.
Besonderes Augenmerk verdient das Beta-D-Glucan Lentinan eine besondere Beachtung. Es ist als sogenannter biological response modifier bekannt und wird in Japan und den USA als Medikament angeboten.
Ein weiterer interessanter Vitalstoff im Shiitake Pilz ist das Eritadenin. Dieses steht immer wieder im Mittelpunkt wissenschaftlicher Studien

ZUBEREITUNGS -Varianten : der Firma Hawlik

Extrakt + Pulver Das Optimum für Ihr persönliches Wohlbefinden Die komplexe Mischung aus den naturreinen Inhaltsstoffen des Pilzpulvers zusammen mit den konzentrierten Mineralien, sekundären Inhaltsstoffen und Polysacchariden aus dem Extrakt liefert alle wertvollen Vitalstoffe der Pilze in optimaler Kombination. Eine gute Wahl für die Ergänzung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Hawlik-Qualität: Durch die feine Vermahlung und die schonende Extraktion nach überlieferten Verfahren haben die Produkte eine extrem hohe Bioverfügbarkeit. Unterstützt wird diese noch durch natürliches Vitamin C aus dem Extrakt der Acerola Eine Kapsel der Extrakt- und Pulvermischung enthält 250 mg Vitalpilz Extrakt 150 mg Vitalpilz Pulver 20 mg Vitamin C Extrakt Die reine Kraft der Polysaccharide

Ein Extrakt ist traditionell ein Auszug verschiedener Inhaltsstoffe in pulverisierter oder flüssiger Form. Ein Beispiel, das Sie sicher auch aus dem täglichen Leben kennen ist der Tee. Hier werden mit Hilfe von heißem Wasser dem getrockneten Tee Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe entzogen, und stehen so dem Körper zur Verfügung.

Diese alte Wissen machen wir uns bei der Herstellung der Pulverextrakte zu nutze. Basis ist das Vitalpilzpulver, das durch die Shellbroken-Methode superfein vermahlen wurde. Aber auch durch die Vermahlung wird das Chitingerüst der Vitalpilze nicht komplett zerstört. Auch während des Verdauungsprozesses kann nur ein Teil, der im Chitin gebundenen Inhaltsstoffe aufgenommen werden. Deshalb extrahieren wir das Pulver mit Hilfe von heißem Wasser und Alkohol. Ziel dieses Produktionsschrittes ist, dass die pilztypischen Polysaccharide (Beta-Glucane) gelöst und so dem Körper verfügbar gemacht werden.

Da Polysaccharide vom Körper besser aufgenommen werden können, wenn sie zusammen mit Vitamin C verzehrt werden, haben wir die Kapsel mit Pulver-Extrakt mit hochwertigem Vitamin C ergänzt.

Eine Kapsel enthält
300 mg Vitalpilz Extrakt
40 mg Vitamin C

Flüssigextrakte aus Vitalpilzen

Von Experten entwickelt – von Therapeuten getestet

Nach zwei Jahren Entwicklungs- und Testphase ist es uns Mitte 2015 gelungen die ersten vier Vitalpilzextrakte in flüssiger Form auf den Markt zu bringen. Diese haben einige entscheidende Vorteile:

  • Leichter zu dosieren
  • Einfacher zu schlucken
  • Direkter Aufzunehmen
  • Hoch konzentriert

Besonders für Menschen mit einem Widerwillen gegen Kapseln oder Schluckbeschwerden eignen sich die neuen Extrakte – denn mit der empfohlenen Tagesdosis von 5 ml nehmen Sie dieselben Inhaltsstoffe auf, wie sie in 12 Pulverextraktkapseln enthalten sind. Um noch mehr zum Erhalt eines normal funktionierenden Immunsystems beizutragen enthält der Flüssigextrakt noch Vitamin C und Zink. In 5 ml sind 20% des empfohlenen Tagesbedarfs enthalten.

Warum sind Polysaccharide so wichtig?

Polysaccharide sind Mehrfachzucker, gehören zu den Kohlehydraten und Ballaststoffen. Als Cellulose sind sie Bausteine der Zellwände und geben so der Zelle Stabilität und Halt, dienen aber auch als Energiereserve. Sie sind so fest in die Zellwände eingebunden, dass sie weder durch Mahl- noch durch andere Zerkleinerungsverfahren herausgelöst werden können. Deshalb sind Polysaccharide aus dem reinen Pulver schwer für den Körper verwertbar zu machen. Lediglich die Extraktion durch Heißwasser und die ethanolische Fällung können diesen Effekt erzielen. In Pilzen Polysaccharide sind mittlerweile sehr gut erforscht und nehmen auch im Gesundheitswesen einen immer höheren Stellenwert ein.

Unsere Pulver-Extrakte sind auf Polysaccharide in Höhe von 20 – 30 % je nach Pilzsorte standardisiert. Unsere Polysaccharide stammen nur aus dem reinen Pilz – es sind die pilztypischen Beta-Glucane. Bei vielen Anbietern, die einen höheren Polysaccharidgehalt ausschreiben, wird das Anzuchtmaterial mit vermahlen. Polysaccharide sind als Kohlenhydrate in vielen organischen Materialien wie Holz enthalten.

Pulver – pure Natur in einer Kapsel

Pilze sind von Natur aus reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen. Diese Fülle der Inhaltsstoffe ist darüber hinaus auch noch optimal kombiniert, so dass Pilze als wertvolle Lebensmittel seit langem bekannt sind und genutzt werden. Einige Pilze eignen sich nicht zum Verzehr als Lebensmittel, vereinen aber viele wertvolle Vitalstoffe, die sie zu einem wertvollen Nahrungsergänzungsmittel machen.

Um unser wertvolles Vitalpilz-Pulver zu gewinnen, werden die reifen Fruchtkörper der Pilze zum optimalen Zeitpunkt ge- erntet. Dieser liegt vor der Sporung, wenn die Pilze den höchsten Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen haben. Bei diesem Vorgang gibt es eine Ausnahme: Beim Cordyceps Sinensis verarbeiten wir das Myzel. Dieses wird in einer Nährlösung gezogen, die dem Nährstoffgehalt des natürlichen Cordyceps Wirtes entspricht. Das Myzel enthält die gleichen Inhalts- Stoffe, wie der Fruchtkörper und so kann auch dieser Pilz standardisiert angeboten werden.

Nach der Ernte werden die Vitalpilze schonend getrocknet. Dabei wird den Pilzen mit Hilfe milder Hitze nur das Wasser entzogen, so dass die gesamten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente erhalten bleiben. Anschließend werden sie nach der Shellbroken-Methode vermahlen.

Die Shellbroken-Methode garantiert ein superfeines Pulvermit einer maximalen Korngröße von 0,125 mm und damit eine hohe Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe.

Als Pulver lose und als Pulverkapseln

Das lose Pulver spiegelt in Geruch und Geschmack den ursprünglichen Pilz wieder. So ist z.B. das Reishi Pulver bitter – geschuldet dem reichen Gehalt an Triterpenen. Je nach Wunsch kann das lose Pulver pur eingenommen, in Wasser oder ein anderes Getränk eingerührt oder unter die Mahlzeiten gemischt werden.

Wer sich mit dem Eigengeschmack der Vitalpilze nicht anfreunden kann, dem bietet sich die Möglichkeit, das Pulver in Kapseln zu verzehren. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Kapseln aus pflanzlichen Rohstoffen bestehen. Be- sonders verbreitet sind Kapseln aus Cellulose. Diese verwenden auch wir für alle unsere Produkte, weshalb unsere Produkte für Veganer oder Vegetarier empfohlen werden. Ob Pulver pur oder verkapselt: Wir können stets garantieren, dass Sie nur die pure Kraft der Pilze mit jedem Löffel oder jeder Kapsel verzehren.

Polysaccharide (Mehrfachzucker), die vorwiegend als Gerüst- und Speichersubstanzen in Pilzen vorkommen und ein vielversprechendes Wirkpotenzial aufweisen. Polysaccharide (hierzu gehören auch die Beta-Glucane)sind maßgeblich für die ausgleichende Wirkung der Vitalpilze verantwortlich. In diesem Sinne sind sie als „biological response modifiers“ zu verstehen.

Hochwertige Vitalpilzextrakte werden auf Polysaccharide standardisiert. Ein guter Polysaccharidwert liegt zwischen 20 und 30%, da hier durch die Extraktion die natürliche Zusammensetzung des Pilzes nicht wesentlich verändert wird. Warum gibt es minderwertige Produkte mit sehr hohen Polysaccharidangaben?

Pilzextrakte werden leider immer wieder mit Stärke gestreckt. Bei entsprechenden Tests zur Überprüfung des Polysaccharidgehaltes kann Stärke nur schwer von hochwertigen Polysacchariden unterschieden werden. Dies erklärt, warum manche minderwertige und preisgünstigere Produkte einen bis zu 50 % hohen Anteil dieser Stoffe ausweisen.

Eine weitere beliebte Methode zur Herstellung von minderwertigen Pilzprodukten ist, die Pilze auf einem Holz-Stroh-Gemisch zu züchten und nach dem Auswachsen der Fruchtkörper die komplette Pilzkultur (samt Stroh und Holz) zu pulverisieren. Auch hier werden die Polysaccharidwerte verfälscht. Zudem bestehen solche Produkte überwiegend aus Holz und Stroh. Der gesundheitsfördernde Effekt wird hier sicherlich ausbleiben

Der wertvolle INHALT :

Was sind Beta-Glucane?

Beta-Glucane sind Polysaccharide mit einer speziell verzweigten Struktur. Sie rücken immer wieder in den Mittelpunkt verschiedener Studien und sind die wohl am besten untersuchten Polysaccharide der Pilze.

Was ist das Besondere an Beta-Glucanen?

Beta-Glucane haben eine besondere Struktur, die sich helixförmig darstellt. Diese Struktur ermöglicht diesen pilztypischen Polysacchariden sich wie bei einem Schlüssel-Schloss-Prinzip in die T-Zellen einzubringen und so die „Türe“ zum Immunsystem zu öffnen.
Die Polysaccharide aus Getreide, Hefe und Stärke haben einen Alpha Typ mit linearer Struktur, der diese Möglichkeit für das Immunsystem nicht bietet.

Warum enthalten die Extrakte Acerola?

Die Acerolakirsche gehört zu den Früchten mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C. Studien ergaben, dass Vitamin C die Aufnahme der Inhaltsstoffe in den Vitalpilzextrakten deutlich verbesserte. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, unseren Extrakten Acerola beizumischen und so unsere Produkte noch besser bioverfügbar zu machen.

Was ist ein Myzel?

Das Myzel ist per Definition die Gesamtheit aller Hyphen, der fadenförmigen Zellen eines Pilzes. Das Pilz-Myzel ist der eigentliche Pilz. Der Fruchtkörper dient nur dem Zweck der Vermehrung. Ein Myzelgeflecht wächst meist unterirdisch oder in abgestorbenem Holz und kann gigantische Ausmaße annehmen.

das Myzel eines Pilzes weniger wirksam als der Fruchtkörper?

In Fruchtkörper und Myzel finden sich die gleichen Inhaltsstoffe. Studien haben gezeigt, dass Myzel und Fruchtkörper sich in nichts nachstehen. Wichtig ist, dass das Myzel nicht auf Holzspänen, Stroh oder Getreide gezüchtet wird. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass für Pilz-Pulver das Anzuchtmaterial mitverarbeitet wird. So kann in Pulver oder Extrakten dieser Art ein hoher Anteil an Holz, Stroh oder Getreide enthalten sein. Nur eine Myzelherstellung per Fermentation wie beim Cordyceps sinensis CS-4 kann absolutes reines Pilzmyzel garantieren.

Worin besteht der Unterschied zwischen Pilzpulver und Pilzextrakt?

Pilzpulver gewinnt man durch feinste Vermahlung (Mikronisierung) des getrockneten Pilzes. Seine Wirksamkeit beruht auf der Vielfalt bioaktiver Substanzen, welche in den Zellen und Zellwänden der Fruchtkörper vorkommen. Andere, therapeutisch wichtige Stoffe wie Polysaccharide sind, je nach Gattung des Heilpilzes, zu maximal einem bis drei Prozent vorhanden.

Um höhere Konzentrationen und leichtere Verfügbarkeit von Inhaltsstoffen zu erhalten, wird eine aus der Traditionellen Chinesischen Medizin überlieferte Kombination aus Wasser- und Alkoholextraktionsverfahren angewendet. Somit lässt sich bei Extrakten der Polysaccharidanteil auf einen vorher festgelegten Gehalt standardisieren und gewährleistet eine gleichbleibende Qualität.

Bei Pulvern variieren die Anteile der bioaktiven Substanzen. Pulver und Extrakte unterscheiden sich also erheblich voneinander und haben dadurch unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten.

Was passiert konkret beim Extraktionsprozess?

Die Extraktion ist ein nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) standardisiertes Verfahren. Sie ermöglicht es, die wertvollen, in den Zellwänden des Pilzes gebundenen Polysaccharide herauszulösen und für den menschlichen Stoffwechsel bioverfügbar zu machen. Begonnen wird mit der Heißwasserextraktion in mehreren Schritten. Im Anschluss folgt die alkoholische Extraktion, mit deren Hilfe die noch intakten Zellwände aufgeschlossen werden. Über die Anzahl der Wiederholungen dieses Verfahrens lässt sich der Gehalt an Polysacchariden steuern.

Warum gibt es sowohl Pilzpulver als auch Pilzextrakte?

Pilzpulver und Pilzextrakte unterscheiden sich deutlich in ihren Inhaltsstoffen voneinander. Daher kann eine Kombination aus beiden sinnvoll sein. In der Kombination sind die bioaktiven Polysaccharide des Extraktes und das hochwertige komplexe Pilzpulvergemisch aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie Aminosäuren, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen in einer Kapsel vereint. Sie eignet sich vor allem für Menschen, die beide Varianten einsetzen, jedoch nur ein Produkt erwerben möchten.

Was ist das besondere an Vitalpilz Flüssigextrakten?

Die Hawlik Flüssigextrakte werden aus Pulverextrakten produziert, die alle unsere Qualitätskontrollen durchlaufen haben. Durch die spezielle Darreichungsform ist jedoch der Anteil an pilztypischen Polysacchariden pro Portion um ein Vielfaches höher.

Warum ist in den Flüssigextrakten Alkohol enthalten?

Alkohol ist hier nötig, um die Qualität des Flüssigextraktes über den Zeitraum des MHDs zu gewährleisten. Mit einem Volumenalkoholwert von 6,8 % liegen wir hier weit unter anderen typischen Naturheilmitteln, die bis zu 40 % Alkohol enthalten können.

Was sind die Vorteile von Flüssigextrakten?

Flüssigextrakte enthalten eine höhere Konzentration von pilztypischen Polysacchariden. Einige Stoffe aus dem Extrakt können bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Für Patienten mit Widerwillen gegen Kapseln ist der Flüssigextrakt eine gute Alternative.

 

Erhältlich: Pulver, Pulver Kpsl. Extrakt u.Pulver Kapsl .Extrakt Kpsl..

IMPRESSUM | PARTNERFIRMEN